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Zusammen mit einer konzentrierten Abwehr sorgte Ivan Szabo (M.) für einen verdienten Heimsieg. Zusammen mit einer konzentrierten Abwehr sorgte Ivan Szabo (M.) für einen verdienten Heimsieg. Robert Roeske

OHC - HSV Hannover 24:21 (MAZ)

  • Sonntag, 10 Februar 2019 19:22

Ivan Szabo hält den Sieg fest

Handball-Drittligist Oranienburger HC besiegt den HSV Hannover in eigener Halle mit 24:21. Der Keeper des OHC avanciert dabei mit diversen Glanzparaden zum Matchwinner.

Dank einer überragenden Vorstellung von Torhüter Ivan Szabo gelang dem Handball-Drittligisten Oranienburger HC der angestrebte zweite Heimsieg binnen sieben Tagen. Gegen den HSV Hannover siegte das Team von Trainer Christian Pahl am Sonnabendabend mit 24:21 (10:11) und konnte sich dafür vor allem beim 29-jährigen Ungarn im Kasten bedanken, der immer wieder mit starken Paraden die Gäste aus Niedersachsen entnervte und so zum Matchwinner avancierte.

Schon im Vorfeld der Partie gegen den Tabellennachbarn hatten die OHC-Verantwortlichen ein umkämpftes Spiel erwartet, bei dem die Abwehrreihen im Vordergrund stehen würden. Und genau so sollte es auch kommen. 845 Zuschauer in der gut besetzten MBS-Arena sahen von Beginn an ein zähes und verbissen umkämpftes Duell. Beide Abwehrreihen waren sofort auf Betriebstemperatur und packten energisch zu, so dass erst nach fünf Minuten Hannover das erste Tor des Abends erzielte. Auf den ersten OHC-Treffer mussten die eigenen Anhänger gar neun Minuten warten, ehe Darius Krai per Siebenmeter auf 1:2 verkürzte. „Wir haben zu Beginn aber auch kaum vernünftige Angriffe gespielt. Generell war unser Positionsspiel in der ersten Halbzeit viel zu fehleranfällig und hat nicht funktioniert“, bemängelte Christian Pahl im Anschluss an die Partie. Das Spiel lebte in den ersten 30 Minuten von verbissenen Zweikämpfen, aber auch von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Erst in der Schlussphase der ersten Spielhälfte schien sich der Gastgeber befreien zu können, Paul Otto gelang nach 24 Minuten die erstmalige OHC-Führung (9:8). Allerdings waren gerade die letzten Sekunden der ersten Spielhälfte fast schon symptomatisch für das Spiel des Gastgebers: Zunächst gelang dem Gast aus der niedersächsischen Landeshauptstadt der 10:10-Ausgleich, der dann nur fünf Sekunden später sogar mit einem 11:10 in die Pause gehen konnte, weil man einen Pass des OHC auf Höhe der Mittellinie abfing.

Auch nach der Pause blieb die Partie hart umkämpft und nicht immer schön anzuschauen. Mehr und mehr in den Vordergrund spielte sich nun aber Ivan Szabo im OHC-Gehäuse, der mit diversen Glanzparaden die HSV-Offensivreihe verzweifeln ließ. Bis zum 19:19 (47.) blieb die Partie weiterhin offen, dann kippte das Spiel zu Gunsten des Gastgebers. Auch die Stimmung war nun auf dem Siedepunkt, die OHC-Fans verwandelten die MBS-Arena in einen Hexenkessel. Und Szabo war der Dompteur, der weiterhin mit klasse Paraden sein Team auf Kurs hielt. In den abschließen 13 Minuten gelangen dem Gast nur noch zwei Treffer, so dass am Ende ein verdienter 24:21-Sieg des OHC auf dem Spielberichtsbogen stand.

„Wenn du in der Schlussphase nahezu kein Tor mehr machst, bricht dir das irgendwann das Genick“, bilanzierte Gästetrainer Stephan Lux. Christian Pahl zeigte sich dagegen durchaus zufrieden, auch wenn er noch viele Fehler im eigenen Spiel sah: „Am Ende hat auch die Breite unseres Kaders den Ausschlag gegeben, wir konnten immer gut nachlegen und natürlich war Ivan im Tor ein entscheidender Faktor.“

Märkische Allgemeine Zeitung, Knut Hagedorn, 10.02.2019

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  • Letzte Änderung am Sonntag, 10 Februar 2019 19:35

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