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OHC II - Blau-Weiß Wusterwitz 38:25 (16:7)

  • Donnerstag, 11 Oktober 2018 17:55

OHC II weiter souverän

Schon beim konzentrierten Männerballett vor dem Spiel ließ sich erkennen, dass die Mannschaft sehr fokussiert in die Partie gegen Wusterwitz gehen würde. Diese innere Ruhe brachte den Oranienburgern gleich zu Beginn eine 6:0-Führung.

Hintereinander klinkten Schröder, Schulz und Grunow ihre Bälle im Tor ein. In der Abwehr gefielt das Team mit körperbetontem Spiel. Vor allem der Innenblock aus Stephan Kleinert und Janis Bohle war für die Gäste unüberwindbar. Wusterwitz fand nur Abschlüsse aus zweiter Reihe. Torwart Pascal Böhlke sammelte die Bälle allesamt ein und war Initiator von exzellenten Konterpässen, die zu Toren führten. In den Fällen, wo kein einfacher Konter möglich war, erwies sich Bohle mit seinem schnellen Umschaltspiel als ideal, um den Druck aufrechtzuerhalten. Schwäche zeigten die Oranienburger nur auf der rechten Abwehrseite, wo die Nummer 17, Alexander Illgen, vier der sieben Tore von Wusterwitz in der ersten Halbzeit verbuchen konnte. Dennoch waren die Oranienburger mit der 16:7-Führung zur Pause zufrieden.

Vielleicht ein wenig zu zufrieden, denn die zweite Hälfte gestaltete sich deutlich enger und wurde nur mit vier Toren Abstand gewonnen. Denn die Wusterwitzer hatten es sich zum Ziel gesetzt, es unserem Team durch eine intensive Manndeckung schwer zu machen. So wurden vor allem die beiden Akteure Schröder und Bohle daran gehindert, wie gewohnt am Spiel teilzuhaben. Nun wurden Abschlüsse über den Kreis und die Außenpositionen gefunden. Das Spiel wirkte nicht mehr so koordiniert, obwohl fortwährend ein Zehn-Tore-Abstand gehalten wurde. Wusterwitz nutzte insbesondere die fehlende Abgestimmtheit in der Abwehr der Oranienburger, um Tore aus dem Rückraum über Dayan Schulze zu erzielen.

Marc Sabrautzki am Kreis statt des verletzten Carl Lautenschlägers machte ein gutes Spiel und traf fünfmal für unser Team. Schröder und Grunow netzten jeweils achtmal ein, Schulz siebenmal. Bohle (4), Kleinert (3), Mikolajski (2) und Philipp Jaß (1) warfen die übrigen Tore.
Fazit: Nahezu unüberwindbare Abwehr und starker Torwart in der ersten Halbzeit, schwächelnde Defensive in der zweiten, dafür das ganze Spiel über Lösungen für den Angriff. Endstand 38:25 mit einem phänomenalen letzten Tor durch Mike Schröder aus 14 Metern drei Sekunden vor dem Schlusspfiff.

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