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Per Kohnagel und sein Team haben am Sonnabend eine Scharte auszuwetzen. Per Kohnagel und sein Team haben am Sonnabend eine Scharte auszuwetzen. Robert Roeske

OHC - SV Anhalt Bernburg (MAZ)

  • Freitag, 07 September 2018 18:11

OHC will ein anderes Gesicht zeigen

Der Oranienburger HC empfängt am Sonnabend den SV Anhalt Bernburg – und wird mit einer Überraschung in der Aufstellung aufwarten.

Die 17:20-Niederlage beim HC Empor Rostock am vergangenen Sonntag lag OHC-Trainer Christian Pahl auch Tage danach noch schwer im Magen. „Wir haben dort vor allem in der Offensive nicht das abrufen können, was wir uns vorgestellt haben. Nicht nur ich, sondern auch die Mannschaft waren sehr enttäuscht über diesen Auftritt.“ In der zurückliegenden Trainingswoche lag demnach auch gerade das Offensivspiel im Fokus, berichtet Pahl: „Wir haben daran gearbeitet, die Abläufe und die Automatismen im Angriffsspiel weiter zu schulen.“ Mit der Defensivarbeit war Pahl dagegen in Rostock zufrieden, für ihn ist das auch mit Blick auf die anstehende Heimpartie gegen den SV Anhalt Bernburg (heute, 18.30 Uhr) ein wichtiger Baustein. „Wir haben in Rostock nur 20 Gegentore bekommen, in Hälfte zwei dabei sogar nur sechs. Das ist gut und wichtig, denn eine kompakte Defensivarbeit ist immer ein wichtiger Schlüssel für das gesamte Spiel.“

Gegen die Gäste aus Sachsen-Anhalt soll nun wieder die Erfolgsspur eingeschlagen werden. „Von Wiedergutmachung würde ich nicht reden, die Partie in Rostock ist abgehakt. Aber wir streben natürlich schon an, ein anderes Gesicht zu zeigen und zu beweisen, dass wir es deutlich besser können“, so Pahl, der heute Abend auf die verletzten Yannick Schindel und Nils Müller verzichten muss. Dafür wurde der 21-jährige Kreisläufer Florian Heine aus der zweiten Mannschaft hochgezogen. „Florian hat die ganze Woche schon mit uns trainiert und hat seine Sache da ganz ordentlich gemacht“, so der Oranienburger Cheftrainer über den Youngster, der erst im Sommer den Weg aus Grünheide nach Oranienburg fand.

Den Gast aus Bernburg, der wie der OHC mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Spielzeit gestartet ist, betrachtet Pahl als äußerst unbequemen Gegner. „Bernburg spielt einen ähnlichen Stil wie wir, deshalb haben sich beide Mannschaften in der Vergangenheit nahezu immer neutralisiert. Sie arbeiten sehr aggressiv in der Deckung und generieren ein gutes Umschaltspiel.“ Beim letzten Aufeinandertreffen kassierten der OHC eine Heimniederlage, die soll nun vermieden werden – idealerweise mit einer durchschlagskräftigen Offensive.

Märkische Allgemeine Zeitung, Knut Hagedorn, 07.09.2018

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  • Letzte Änderung am Sonntag, 09 September 2018 15:39

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