03301 526 174 info@oranienburgerhc.de
OHC-Keeper Simon Herold vorm Siebenmeter. OHC-Keeper Simon Herold vorm Siebenmeter. Stefan Blumberg

HC Empor Rostock - OHC 20:17 (MAZ)

  • Dienstag, 04 September 2018 09:30

OHC scheitert an mangelnder Durchschlagskraft

Handball-Drittligist aus Oranienburg verliert 17:20 beim HC Empor Rostock – und muss sich deshalb an die eigene Nase fassen.

Für den Oranienburger Handballtross war die Reise an die Ostseeküste ein Trip ohne Zählbares. Beim HC Empor Rostock unterlagen die Mannen von Trainer Christian Pahl im Spiel der 3. Liga Nord verdient mit 17:20 (10:14). Vor allem scheiterten die Gäste immer wieder an der starken Abwehrarbeit der Norddeutschen und an einem überragend parierenden Robert Wetzel im Kasten. Allerdings lag das vor allem an der Schwäche des Oranienburger Angriffs.

Von Beginn an schwante den mitgereisten fünfzig OHC-Fans in der OSPA-Arena nichts Gutes. Nach neun Minuten lagen die Gäste bereits mit 1:5 im Hintertreffen. Der OHC versuchte immer wieder andere Möglichkeiten in der Aufstellung zu kreieren, um dem Spiel frühzeitig eine Wendung zu geben. Allerdings brachte keine Formation die nötige Leistung, um Punkte zu erringen. Auch ein kurzes Strohfeuer Mitte der ersten Halbzeit (6:8, 7:9) sollte nicht die erhoffte Wende bringen. Bereits zur Pause führte der Gastgeber vor 650 Zuschauern mit 14:10. Zur zweiten Halbzeit brachte die OHC-Bank Tobias Frank in der Defensive, der seine Sache auch gut machte. Es wurden nun mehrere Ballgewinne erzielt, die jedoch nicht dazu führten, den Rückstand zu verkürzen. So zog der Gastgeber schnell davon und führte zehn Minuten vor dem Ende bereits mit 19:12.

Als alle Messen gelesen waren, fanden die Oranienburger doch noch mehrfach eine Lücke in der Rostocker Abwehr und konnten den weiterhin überragenden Wetzel überwinden. Allerdings war es da bereits zu spät. Die Rostocker brachten schlussendlich den Vorsprung über die Zeit. OHC-Trainer Christian Pahl zeigte sich nach Spielende maßlos enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft. „Dieses Spiel dürfen wir nicht verlieren, aber Rostock gewann am Ende hochverdient – wegen unserer eigenen Unzulänglichkeiten.“ Der Rostocker Trainer Till Wichers war seinerseits sehr glücklich über die beiden ersten Punkte in der Saison und erinnerte in seinen Worten an die vergangenen drei Spiele gegen den OHC, die einen ähnlichen Verlauf nahmen. „Auch in diesen Spielen fielen wenig Tore, aufgrund starker Abwehrleistungen.“

Märkische Allgemeine Zeitung, Knut Hagedorn, 04.09.2018

  • 360

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit einem Stern (*) auszufüllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.