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  Bester OHC-Werfer: Linus Dömeland. Bester OHC-Werfer: Linus Dömeland. Torsten Weigel

DHB-Pokal (MAZ)

  • Sonntag, 19 August 2018 18:40

OHC-Handballer unterliegen Füchse Berlin

Das Spiel des Jahres begann für den Oranienburger Handball-Club mit Verspätung. Weil der OHC-Tross im Stau stand, begann die Partie gegen den Bundesligisten Füchse Berlin mit 40-minütiger Verzögerung. Dann machte der EHF-Pokalsieger schnell alles klar, ließ erst im zweiten Durchgang etwas nach.

Mit 40 Minuten Verspätung begann am Sonnabend in Emsdetten das DHB-Pokal-Highlight für den Handball-Drittligisten Oranienburger HC. Der OHC-Bus stand auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen im Stau. Beim 23:37(9:22) gegen den Bundesligisten und EHF-Pokal-Sieger Füchse Berlin hatten die Oranienburger die lange Anreise dann schon wieder gut abgeschüttelt.

„Wir haben uns nach engagierten ersten zehn Minuten mit zu vielen einfachen Fehlern das Spiel ein wenig kaputt gemacht“, resümierte Silvio Krause die Halbfinal-Partie dieses Viererturniers, auf dessen Ausrichtung die Oranienburger im Vorfeld verzichtet hatten. Co-Trainer Krause coachte die Mannschaft gegen die Füchse, weil Cheftrainer Christian Pahl sich wegen der Einschulung seiner Tochter entschuldigen ließ. „Mit minus 13 in die Halbzeit zu gehen und am Ende mit minus 14 zu verlieren, ist dann schon sehr versöhnlich und das kann man auch mit in die letzte Trainingswoche vor dem Saisonstart nehmen“, meinte Krause.

„Wir haben das professionell gelöst. Ich denke, wir haben auch ein bisschen Kräfte gespart durch die vielen Gegenstöße“, sagte der Berliner Linksaußen Bjarki Mar Elisson, dem fünf Tore gelangen. So kam es auch, dass der OHC das Duell in der Emshalle im zweiten Durchgang erstaunlich offen gestalten konnte (14:15). „Die Füchse gewinnen am Ende natürlich hochverdient, aber es hätte knapper ausgehen können“, bemerkte Silvio Krause, der nicht mit jeder Entscheidung der Schiedsrichter einverstanden war. „So viel Hilfe hatten die Füchse aufgrund ihrer Qualität überhaupt nicht nötig“, so Silvio Krause.

Auf Seiten der Oranienburger überzeugte Linksaußen und Ex-Fuchs Linus Dömeland, der bei einer 100-Prozent-Quote starke neun Treffer erzielte. Bester Füchse-Werfer war Mattias Zachrisson (7/1). Am Sonntag setzten sich die Berliner im Finale 33:26 gegen den Zweitligisten TuS N-Lübbecke durch.

Märkische Allgemeine Zeitung, Christoph Brandhorst, 19.08.2018

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  • Letzte Änderung am Sonntag, 19 August 2018 18:42

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