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Nils Müller im Anflug Richtung Dessauer Tor. Nils Müller im Anflug Richtung Dessauer Tor.

Dessau-Roßlauer HV - OHC 32:24 (18:10)

  • Montag, 11 November 2019 14:41

Dezimierter OHC-Kader ohne Erfolgschance

Der Oranienburger HC hatte beim Spitzenreiter der 3. Liga Nord-Ost keine Siegchance. Vor 1384 Zuschauern fegte Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit ein regelrechter Sturm über das Parkett der Anhalt-Arena.

Binnen 16 Minuten entschieden die Hausherren mit einem 13:1-Lauf das Spiel; vom 9:9 (17.) setzten sie sich auf 22:10 (33.) ab. Der Drops war gelutscht. Die (anfangs) neun Aufrechten des OHC hielten dem Angriffsdruck nicht stand. Mehr Spieler hatte Trainer Christian Pahl nicht zur Verfügung. Nach den vier Dauerverletzten Dominic Kehl, Darius Krai, Yannick Schindel und Julius Porath hatten sich auch noch Linus Dömeland, Robin Manderscheid, Simon Herold und Eike Wertz abgemeldet. Und es kam noch schlimmer. Kreisläufer Paul Otto verletzte sich beim Warmmachen.

Der Außenseiter hatte einen flotten Start hingelegt, führte nach fünf Minuten bereits mit 5:1. Das war Trainerfuchs Uwe Jungandreas zuviel. Er nahm eine Auszeit – und die fruchtete. Beim 8:8 (14.) war der Vorsprung dahin. Für den Ausgleich zum 9:9 (Julius Heil/17.) reichte es noch. "Die ersten 15 Minuten waren in Ordnung", resümierte Oranienburgs Trainer Christian Pahl. Dann aber unterliefen seinem Team erste Fehler. Die relativ vielen Ballverluste nutzte der Gastgeber gnadenlos zu Toren. Gefühlt seien die meisten Gegentore in der entscheidenden Phase nach Tempogegenstößen gefallen. "Da hat sich die enorme Qualität der Dessauer gezeigt", so Christian Pahl. Zur Pause stand es bereits 18:10.

Dessau machte nach dem Wechsel zunächst so weiter wie zuvor. 22:10 stand es wenige Minuten nach Wiederanpfiff. Dann konnte der OHC den Spielverlauf offen halten; auch deshalb, weil der Spitzenreiter den Fuß vom Gaspedal nahm. Die zweite Hälfte gestalteten die Oranienburger trotz einiger vergebene Chancen unentschieden, die letzten 15 Minuten gewann der OHC sogar mit fünf Treffern. Und das, obwohl auch noch der letzte Kreisläufer, Robin Spickers, mit Schulterproblemen ausfiel. So wurde Linksaußen Dennis Schmöker an den Kreis gestellt, Mittelmann Aaron Krai ging auf die Linksaußen-Position.

Die ersten 15 Minuten und die letzten 15 Minuten waren in Ordnung. "Die Jungs wissen dieses Spiel und das Ergebnis einzuschätzen", so Christian Pahl, dessen Mannschaft aufgrund des dezimierten Personals mit zwei Autos (statt einem Bus) nach Dessau gefahren war. Jetzt kommt Landesrivale VfL Potsdam nach Oranienburg (Samstag, 18.30 Uhr).

Porath – A. Krai (4), Frank (4), Schmöker (7/4), Müller (1), Scharge (2), Heil (3), Spickers (3), Otto

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