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Neuzugang beim Oranienburger HC: Aaron Krai. Neuzugang beim Oranienburger HC: Aaron Krai.

Neuverpflichtung

  • Dienstag, 21 Mai 2019 05:12

Aaron Krai verstärkt den Oranienburger HC

Der jüngere Bruder von Darius Krai wechselt von den Füchsen Berlin II ebenfalls nach Oranienburg.

Der Oranienburger Handball-Club vermeldet nach Julius Heil (wechselt von Eintracht Hildesheim nach Oranienburg) seinen zweiten Neuzugang für die kommende Saison: Aaron Krai wird von der Füchse-Nachwuchsschmiede aus Berlin in die Kreisstadt wechseln. Darüber informierte Präsident Thomas Stahlberg. Aaron Krai ist der jüngere Bruder von OHC-Rückraumspieler Darius Krai, der mit einer kurzen Unterbrechung seit 2016 das grüne Trikot des Oranienburger HC überstreift. „Mich hat das Konzept in Oranienburg überzeugt“, sagt der erst 18-jährige Aaron Krai zu den Gründen seines Vereinswechsels. Er spielt dabei auf das vom Verein selbstgesteckte Ziel 2 .Handball-Bundesliga an. „Außerdem wollte ich schon immer mit meinem Bruder zusammen spielen.“

Aaron Krai stammt aus der Nachwuchsabteilung des VfL Lichtenrade, wechselte als B-Jugendlicher zum Kooperationspartner Füchse Berlin. Mit den Füchsen wurde der Mittelmann dreimal deutscher Meister. In diesem Jahr war im Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen Anfang Mai Endstation. Als A-Jugendlicher bestritt der Berliner bereits einige Spiele im zweiten Männerteam, das, wie sein künftiger Verein, in der dritten Liga spielen. Krai stand auch bei der 17:27-Niederlage der Füchse II gegen den OHC Mitte April auf der Platte in der MBS-Arena.

„Das ist üblich bei den Füchsen Berlin, dass der ältere Jahrgang immer wieder Einsätze bei den Männern bekommt“, sagt Aaron Krai. Er hätte auch bei den Berlinern weitermachen können, „aber ich sehe dort nicht die Perspektive für mich.“ Den Oranienburger HC bezeichnet Krai als ein Team mit starker und harter Abwehr. „Da tut es in den Zweikämpfen schon mal ordentlich weh.“ Dass es für ihn eine Herausforderung ist, nach Oranienburg zu wechseln, daraus macht der Youngster keinen Hehl, auch wenn mit Per Oke Kohnagel gerade ein Spieler auf der Mittelposition den Verein in Richtung HC Empor Rostock verlassen hat. „Robin Manderscheid ist ein gestandener und sehr guter Spieler. Deshalb gehe ich nicht davon aus, sofort in der Anfangsformation zu stehen. Zweiter Mittelmann in Oranienburg zu sein, wäre schon okay“, sagt er. OHC-Trainer Christian Pahl macht ihm da auch keinerlei Druck. „Per Oke ist ein gestandener Drittligaspieler. Es wäre falsch, Aaron mit ihm gleichzusetzen. Aber Aaron ist hochveranlagt, sammelte als Junioren-Nationalspieler schon viel Erfahrung, spielte dabei große Turniere. Jetzt gilt es für ihn, den Sprung in den Männerbereich zu schaffen.“

Zum Trainingsstart am 2. Juli ist der 18-Jährige Rückraumspieler, der gerade sein Abitur macht und anschließend Verwaltungsinformatik studieren möchte, erstmals mit dabei. Damit sind die Personalplanungen allerdings noch nicht gänzlich abgeschlossen für die Ende August beginnende Drittliga-Spielzeit 2019/2020, denn die Kreisstädter wollen noch einen Mann für die rechte Seite verpflichten. Ist dieser gefunden, sind die Kaderplanungen dann endgültig abgeschlossen. Nicht mehr zum Trainingsauftakt dabei sein, werden ja bekanntlich die bereits verabschiedeten Ivan Szabo, Christoph Genilke, Per Oke Kohnagel, David Sauß, Stephan Kleinert und Janis Bohle, die allesamt den Verein verlassen haben nach Abschluss der Saison 18/19.

Märkische Allgemeine Zeitung, 20.05.2019

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  • Letzte Änderung am Dienstag, 21 Mai 2019 05:17
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