03301 526 174 webmaster@oranienburgerhc.de

OHC wB - HSV Falkensee 33:26 (20:13)

  • Samstag, 09 Februar 2019 22:19

Sieg auch im Spitzenspiel!

Auch die noch laufenden Winterferien konnten die Oranienburgerinnen nicht davon abhalten, in der MBS Arena ein weiteres Erfolgskapitel in der laufenden Saison zu schreiben. Erstmals mit dem Hallensprecher der 1. Männermannschaft, erkannte auch der Letzte der etwa 70 Zuschauer, dass es hier schon um etwas Besonderes ging (Dank an dieser Stelle an Stefan Zwahr).

Die Gäste aus dem Havelland kamen mit der Empfehlung von sechs Siegen in Folge und dem aktuellen zweiten Tabellenplatz in die Kreisstadt. Im Hinspiel hatte der OHC Angriffsorkan in der Stadthalle Falkensee frühzeitig für klare Verhältnisse gesorgt und wie lief es dieses Mal?

Der OHC begann unkonzentriert und nicht abgeklärt, technische Fehler waren eventuell mit der Nervosität der Spielerinnen beider Seiten zu erklären. Oranienburg fand dann früher zu seinem erfolgreichen Spielfaden, konnte schnelle Angriffe genauso wie gute Positionstreffer im Spiel gegeneinander erzielen. So gelang es, sich von einem 4:4 (6. Minute) auf ein beruhigendes 11:5 in der 13. Spielminute abzusetzen. Als sich die Spielhärte spürbar verstärkte und der OHC des Öfteren auch in Unterzahl agierte, machten sich individuelle Stärken jeder Heimspielerin bemerkbar. Allen voran an diesem Tage Theresa Weidenberg, die mit Vollstreckerqualitäten glänzte, immer richtig stand, sowie unzählige Konterläufe erfolgreich zu insgesamt 15 Toren in dieser Partie abschloss. Nach der Pause kamen die Blumenstädterinnen noch einmal auf vier Tore zum 24:20 (35. Minute) heran. Nur fünf Minuten später hatte der OHC beim Stand von 28:20 den alten Abstand wieder hergestellt und die Partie war vorentschieden. Zeit für Zaubertore: Joelina Haskes Strafwurf diagonal als Strich ins linke Eck, Theresa Weidenbergs Rückraumraketen, nachdem sie sich aus dem Stand gefühlte Meter in die Höhe katapultierte oder auch der Rückraumhammer von Leony Schulz von der Freiwurfgrenze zum Spielende schlugen im Falkenseer Kasten ein wie eine Granate! Wieder gelang es dem Trainergespann, allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben und einige unkonventionelle Positionsbesetzungen zu testen. Neun Torwerferinnen gab es am Ende auf Gastgeberseite. Zum Jammern auf hohem Niveau gehört aber auch die klare Bitte der Trainer an ihr Team nach Spielende: ,,Wir möchten im kommenden Spiel wieder eine bessere Abwehrarbeit sehen, das war heute nicht anzusehen und vorn dürfen nicht so viele 100 prozentige Chancen liegen gelassen werden…“.

Nach den endenden Schulferien und auskurierten Verletzungen / Krankheiten steht dem Trainergespann ab der kommenden Woche aller Voraussicht nach wieder der komplette Kader zur Verfügung. Neben diesem klaren Sieg setzt dieser Fakt sicher noch einmal zusätzliche Kräfte frei.

Krause, Scharf –  Huter (1) , Euchler (4), Schulz (2), Weidenberg (15/2), Nickel , Tolg (1), Ullrich (/1) , Spieckermann (2) , Haske (2/1), Raasch (5), Brockel

  • 131

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit einem Stern (*) auszufüllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.