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Der OHC vollführte nach dem Sieg gegen Hannover ein Freudentänzchen. Der OHC vollführte nach dem Sieg gegen Hannover ein Freudentänzchen. A.M.

OHC - HSV Hannover 26:23 (14:11)

  • Sonntag, 09 Februar 2020 14:02

Hannover mit Mühe geknackt

Der Oranienburger Handball-Club hat ein weiteres Schrittchen nach vorn gemacht und sammelte weitere Punkte für den Klassenerhalt. Am Sonnabendabend bezwang die Mannschaft vor 824 Zuschauern den HSV Hannover mit 26:23.

Es schien eine klare Angelegenheit zu werden, schon nach knapp 21 Minuten stand es 12:5. Doch als der Gastgeber anfing zu wechseln und die Hannoveraner zeitgleich ihre Deckung umstellten (5:1), verlor der Gastgeber die Linie. "Da waren wir viel zu unbeweglich und haben diese Aufgabe nicht gut gelöst", so Oranienburgs Trainer Christian Pahl. Im Angriff ging die Effektivität verloren und der HSV kam zu einfachen Toren. Innerhalb von neun weiteren Minuten war das Spiel wieder offen (13:11). Der OHC konnte sich glücklich schätzen, mit Paul Porath einen starken Torwart zwischen den Pfosten gehabt zu haben. Er kaufte den Hannoveranern immer wieder den Schneid ab, vor allem die Außenspieler bissen sich an ihm die Zähne aus, auch wenn sie in den 60 Minuten insgesamt siebenmal trafen.

Die offensive Deckungsvariante machte den Oranienburgern im weiteren Spielverlauf immer wieder zu schaffen, sodass sie viel mehr Aufwand betreiben mussten, um Tore zu erzielen. Zudem trug HSV-Torwart Jonas Lange mit seinen Paraden dazu bei, dass das Spiel offen blieb. Die Tatsache, dass der OHC mehrfach auf vier und fünf Tore enteilte (19:14, 21:17, 24:20), änderte nichts an dem engen Spielverlauf. Die Hannoveraner konnten den Rückstand auf maximal zwei Tore verkürzen, weil Paul Porath seine zuletzt ansteigende Form eindrucksvoll untermauerte. Er parierte neben vielen "Unhaltbaren" auch noch drei Siebenmeter. "So stelle ich mir das auch vor. Es lief in den letzten Wochen ganz gut", sagte der Oranienburger Keeper nach dem Spiel. Für den Christian Pahl war "das sehr deutlich gewonnene Torhüter-Duell" sogar der Schlüssel zum Sieg.

Die Rote Karte gegen OHC-Rückraumspieler Julius Heil nach einer Abwehraktion (47. Minute) steckte das Team gut weg. Trotzdem blieb es ein Spiel auf Messers Schneide. Den Sack zu machte Julius Porath erst eine Minute vorm Ende mit dem Treffer zum 26:23.

HSV-Trainer Stephan Lux war nicht einmal enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft: nach den letzten vier Niederlagen "war dies heute ein Schritt in die richtige Richtung". Für Christian Pahl zählte insbesondere eins: "Dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir müssen nur nach unten schauen - deshalb sind diese beiden Punkte elementar, zumal die anderen Spiele des Tages einen für uns guten Ausgang nahmen."

OHC: P. Porath, Herold - A. Krai, Frank, Schmöker, Dömeland (9/4), Schindel, Manderscheid (4), Müller (5), Kehl, Scharge (2), Heil (1), Spickers, Otto, D. Krai (4). J. Porath (1)

HSV: Heuer, Lange (1) - Mertens, Czok (7/3), Benkendorf (1), Forst, Bausch (1), Labitzke, Wolf (1/1), Klages, Quedenbaum (3), Schenker (4), Ph. Müller (2), R. Müller (2)

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