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Die Geburtstagstorte des Oranienburger HC ist angeschnitten. Die ersten Stücke gehen über den Tisch. Die Geburtstagstorte des Oranienburger HC ist angeschnitten. Die ersten Stücke gehen über den Tisch. Robert Roeske

25 Jahre OHC (MAZ)

OHC erzeugt das „Wir-Gefühl“ in Oberhavel

25 Jahre Oranienburger HC: Am Freitag begeht der Verein den Geburtstag zunächst bei einer Feierstunde und dann mit den Mitgliedern im Schlosshof. Erstmals wurden Ehrennadeln vergeben.

Jetzt ist der Oranienburger Handball-Club auch ganz offiziell 25 Jahre alt: mit dem feierlichen Festakt am Freitagvormittag mit geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Sport sowie mit der abendlichen Vereinsparty im Schlosshof. Aus Anlass des Jubiläums vergab der OHC eine eigene Ehrennadel. Die wurde viermal verliehen. „An Partner des Vereins, die schon in den frühen 1990er-Jahren auf den Trikots der OHC-Teams prangten“, so Vereinspräsident Thomas Stahlberg. Olaf Neupert nahm Nadel und Urkunde für die Mittelbrandenburgische Sparkasse entgegen, Manfred Speder die für die Abfall-Wirtschaftsunion (AWU). Mit Ralf Nickel erhielt ein Mann diese Auszeichnung, weil er im Verein von Anfang sehr aktiv dabei war und bis heute geblieben ist, aktuell unter anderem als Vizepräsident. Und auch der Chef erhielt eine Nadel: Thomas Stahlberg. Er wusste davon nichts. Michael Kulus, Spielleiter der 3. Liga, nahm diese Ehrung mit Freude vor. Er ist ein langer Beobachter des OHC. „Ich verfolgte die Spiele in der Bahnhofshalle, der Louise-Henriette-Halle und der MBS-Arena und bin angetan von dem Engagement der Vereinsmitglieder.“ Er meint sowohl die Vereinsspitze als auch die „guten Geister“. Er nannte stellvertretend Namen wie Werner Siegler, Thomas Stahlberg, Michael Freund, Cornelia Büchner, Heiner Holzbecher oder Anja Hagedorn. „In Anbetracht dessen und der Zuschauerzahlen, um die 800, sehe ich ein Wir-Gefühl in Oberhavel.“

Landrat Ludger Weskamp (SPD) verbindet den OHC mit „Emotionen pur, wenn Trainer Christian Pahl an der Seitenlinie hochspringt und die Fans mitgehen“. Wenn sein fußballspielender Sohn von einem OHC-Spiel komme, frage er sich öfter, ob er die richtige Sportart gewählt habe. Der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU) meinte, dass die Gründungsväter 1993 alles richtig gemacht hätten und die jetzige Führung das fortführe. Er würde sich freuen, wenn der OHC in der kommenden Saison zweimal gegen die Füchse Berlin II gewinnt. Schon deshalb, weil sein Politikerkollege Frank Steffel Vereinschef der Füchse ist.

Thomas Stahlberg erinnerte in seiner Rede an viele Personen. Er nannte die Riege der Hallensprecher mit den zu früh verstorbenen Klaus Löwa und Clemens Ambrosius, Trainer wie den einstigen Nationalspieler Holger Winselmann, Schiedsrichter, die es bis in die 2. Bundesliga geschafft hätten (Ambrosius/Zerr, Stahlberg/Fischer), an die zweimalige Verpflichtung des Ausnahmespielers Dima Passewitsch in der 1990er-Jahren, an Verpflichtungen von Spielern wie Tim Fröhlich, Heiner Throl oder Frank Schücke. Er erinnerte auch an das Landespokalfinale zwischen den Männern des Oranienburger HC I gegen den Oranienburger HC II im Jahre 2007 (27:26, 27:21).

Zu einer Geburtstagsparty gehört auch eine Geburtstagstorte. Die kam aus Grünlers Backstube. Ludger Weskamp und Uwe Feiler haben sie angeschnitten. Probiert haben fast alle. OHC – ein schmackhafter Verein.

Märkische Allgemeine Zeitung, Stefan Blumberg, 24.08.2018

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