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TSG Liebenwalde - OHC wE 11:9 (6:2) Melanie Ritter

TSG Liebenwalde - OHC wE 11:9 (6:2)

  • Montag, 17 September 2018 12:59

Spiel verloren, aber trotzdem gewonnen!

Am 15. September war es wieder soweit, die weibliche E-Jugend hatte ihr erstes Saisonspiel. Der Gegner war eine bereits bekannte Mannschaft. Man traf im ersten Auswärtsspiel auf die Mannschaft aus Liebenwalde, gegen welche man sich beim letzten Jugendcup geschlagen geben musste. Unsere Mannschaft trat dieses Spiel nahezu voll besetzt an und man wollte nach der etwas höheren Niederlage beim Jugendcup dieses Spiel voller Motivation und Kampfgeist angehen und die Punkte mit nach Hause nehmen.

Mit zahlreichen angereisten Eltern im Rücken startete unsere Mannschaft in die Partie. Die Anfangsphase gestaltete sich noch etwas nervös. Es gab vor allem in den ersten Minuten einige Fehlpässe, die dem Gegner mehr Selbstbewusstsein gaben. Obwohl anfangs, die Abwehr auf unserer Seite Unstimmigkeiten aufwies, vergingen knapp drei Minuten bis wir unser erstes Gegentor hinnehmen mussten. Im Angriff gab es leider immer noch die gleichen Probleme, sodass wir nach etwa sieben Minuten unsere erste Auszeit genommen haben. Die Mannschaft schnaubte durch und ging wieder auf das Spielfeld um die nochmals angesprochenen Tipps und Hinweise in die Tat umzusetzen. Somit konnte Nina Oehmke nach acht Minuten den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Doch im folgenden Spielverlauf verfehlten unsere Torwürfe zu häufig das Tor oder die gegnerische Torhüterin entschärfte unsere Würfe, sodass sich die Gastgeber zur Pause eine 6:2 Führung erspielen konnten.

In der Kabine konnten sich unsere Mädels dann noch einmal aufrappeln. Sowohl die Trainer, als auch die Mannschaft konnten neuen Mut tanken und gingen mit voller Motivation in die zweite Halbzeit. In der Pause tauschten die Trainer noch einige Positionen um jeden seine Spielzeit zu geben.

Vor allem der Wechsel der Torhüterinnen erwies sich als taktisch gute Umstellung. Marlene Janz, welche in der ersten Halbzeit noch als Spielerin fungierte, ging nun ins Tor und konnte mehrere gute Angriffe der Gegner entschärfen und gab der Mannschaft eine gute Rückendeckung. Auch die Abwehrleistung wurde im Laufe des Spiels besser und in der zweiten Halbzeit wurde es den Gegnerinnen schwergemacht. Der bereits angesprochene Torhüterwechsel erwies sich aber nicht nur im Tor selbst als positiv, sondern auch auf dem Feld. Hier konnte sich nun die vorherige Torhüterin, Lara Störmer, beweisen und uns gelang es neuen Schwung in den Angriff zu bringen. Nachdem man am Anfang noch einen Gegentreffer hinnehmen musste, konnte unsere Mannschaft durch kräftige Mithilfe von Lara, welche in weniger als fünf Minuten auch fünf Tore warf, eine starke Aufholjagd starten.  Unsere Mädels zeigten, dass dieses Spiel noch offen war und, dass man sich selbst noch nicht aufgegeben hatte. Jedoch trafen die Gastgeber nach diesem Schock erneut doppelt, sodass wir wieder einem Rückstand hinterherliefen. Etwa zehn Minuten vor dem Ende hieß es dann bei einer Auszeit unserer Seite nochmal verschnaufen und auf die Schlussphase einstimmen. Obwohl der Angriff schneller und dynamischer wurde, was auch an unserer Kreisspielerin Lenja Mihatsch lag, da sie immer wieder durch kluge Laufwege Lücken reißen konnte, gelang es unserer Mannschaft nicht den Rückstand von zwei Toren aufzuholen, sodass man sich am Ende knapp mit 9:11 geschlagen geben musste.

Auch wenn es nicht ganz gereicht hat und an einigen Stellen der Blick für die besser freistehende Mitspielerin nicht vorhanden war, kann man sagen, dass die Mädels eine tolle Teamleistung abgerufen haben und mutig gespielt haben. Jeder aus der Mannschaft hat gekämpft und ist selbstbewusst ins Spiel gegangen. Trotzdem man nun die Punkte nicht holen konnte und man in Liebenwalde nicht gewinnen konnte, hat unsere Mannschaft an Erfahrung und Teamgeist gewonnen. Aber nicht nur das Team auf dem Feld war spitzenmäßig, sondern auch die zahlreich angereisten Eltern, die uns lautstark unterstützt und mitgefiebert haben. Die Mannschaft blickt nun gespannt und optimistisch auf die nächsten Spiele.

Laura Peger, Tara Olivia Mallon, Charlotte Helms, Lilly Klose, Isabelle Fritsch, Sina Scharlipp, Lenja Mihatsch, Stine Gels (1), Lara Helene Störmer (6), Aimie Joanne Beccard, Nina Marie Oehmke (2), Marlene Janz

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  • Letzte Änderung am Montag, 17 September 2018 18:20

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