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OHC wB – HSV Wildau 31:22 (14:10)

  • Dienstag, 27 November 2018 11:50

Tabellenführung ausgebaut

Die Oranienburgerinnen hatten, wie viele andere Staffelkontrahenten auch, krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren. Die Moral trübte das innerhalb des Teams nur begrenzt.

Trainer Dirk Klasen hatte seine Mannschaft gut aufgestellt und der Spitzenreiter startete mit einem Dreifachschlag über seine wurfgewaltige Torjägerin Theresa Weidenberg (13 Treffer in der Partie) nahezu perfekt. Vivian Strauch gab das Vertrauen für die Startaufstellung im Tor zurück und parierte mehrfach gut. Wildau kam nun jedoch besser ins Spiel und stellte mehrfach seine Torgefährlichkeit unter Beweis (7:4 , 8:6 - 15. Minute). Danach entwickelte sich beim OHC ein Auf und Ab mit sehenswerten Treffern. Ein Beispiel : die Fackel von Lara Raasch in den rechten Winkel aus dem Lauf von der Freiwurflinie durch die Deckung! Es wurde nicht langweilig, denn der HSV hielt voll dagegen und hatte in Maja Niedergesäß eine Vollstreckerin vom Dienst (8 Treffer). Bis zur Halbzeit wogen die Torerfolge auf beiden Seiten hin und her. Beim 14:10 für die Heimmannschaft wurde zum Kabinengang gepfiffen.

Was dann genau zu Beginn der 2. Halbzeit passierte, ist aufzuarbeiten. Es kann den Wildauern hier auf jeden Fall absoluter Kampfgeist bescheinigt werden. Der Gast kämpfte sich Tor um Tor zum 14:14 heran. Als man in dieser Phase den ersten Rückstand befürchten musste,  konnte Sophie Rüdiger im Tor plötzlich mehrere Hochkaräter entschärfen. Der OHC stellte nur auf zwei Positionen erfolgreich um, danach spielte man sich mit einem super Lauf endgültig auf die Siegerstraße. Michelle Spieckermann hatte auf Außen ihr Visier nachjustiert und verwertete nun jede Vorlage eiskalt auf insgesamt vier Tore. Liliana Brockel machte ihr vielumjubeltes Tor nach Krankheit von der Freiwurflinie und auch (Biene) Maja Tolg netzte gekonnt vom Kreis ein. Lina, Theresa und Lara konnten abwechselnd die HSV Torhüterin überwinden. Nach dem Spiel sprach Dirk Klasen seinem Team eine zum großen Teil sehr ordentliche Abwehrarbeit zu und lobte neben dem sehr guten Mittelblock auch die Außenspielerinnen besonders. Äußerst wichtig ist die Abschlussfeststellung mit Blick auf das anstehende Spitzenspiel in Frankfurt: ,,Für uns ist jede einzelne Spielerin im Moment unverzichtbar, da viele auch auf mehreren Positionen ohne zu murren einsetzbar sind – die Abwehr hat heute das Spiel entschieden“.

Die Zuschauertribüne war mit 60 Augenzeugen wieder gut gefüllt, unter ihnen auch einige Spielerinnen aus Borgsdorf und Neuruppin. Schön, dass man sich gegenseitig besucht, anfeuert und die Siege des Staffelkonkurrenten verfolgt.

Rüdiger, Strauch, Krause – Ullrich, Brockel (1), Euchler (3), Weidenberg (13/3), Nickel , Raasch (9), Spieckermann (4), Haske, Tolg (1), Huter

Anne Rückforth

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