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OHC wB - Templiner SV Lok 34:25 (13:10)

  • Montag, 27 November 2017 10:37

Klarer Sieg im Spitzenspiel

Sieben lange Wochen musste der Tabellenführer warten, ehe es in der „Minikreisliga“ (mittlerweile nur noch fünf Teams) der weiblichen B Jugend zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter kam. Den OHC Mädels wurde zwischenzeitlich im Training viel abverlangt, es wurde hart gearbeitet und „spielerisch“ fit hielt sich der Oranienburger HC in dieser Zeit neben dem normalen Training auch mit einer Reihe von Test- bzw. Trainingsspielen. (Vielen Dank noch einmal nach Falkensee und an unsere 2. Frauenmannschaft)

Mit dem Anpfiff der Partie startete der OHC dominant und aufmerksam ins Spiel und konnte relativ schnell eine Führung von drei Treffern heraus spielen. Kluge Auftakthandlungen, Wurfvarianten sowie bravouröse Einzelaktionen lösten sich in der Offensive munter ab. Die Defensive verdiente sich im 1. Spielabschnitt gute Noten. Immer wieder aber schafften es die Templiner Mädels, Würfe auf das Oranienburger Tor erfolgreich zu platzieren. Nach einem 10:5 und 13:7 kämpfte sich Templin in der verbleibenden Spielzeit beachtlich auf 13:10 heran.

In der Halbzeitpause wurden die Stellschrauben im OHC Spiel nachjustiert. Die jungen OHC Damen um Trainerin K. Stempka erhielten klare Anweisungen, die sie genauso umsetzten. Johanna Weidenberg, erfolgreichste Torjägerin der Partie, kam aus der Pause und legte den Schalter um.

Die Oranienburger Abwehr stand nun wie eine Wand. Lara Raasch, Michi Krause und Lina Euchler setzten hier die wichtigen Akzente und boten dem schwungvollen Angriffen der Uckermärkerinnen konsequent die Stirn. Die spielwitzige Theresa netzte nach und nach frech ein Tor nach dem anderen ein, sie wurde super von ihrem Team in Szene gesetzt und man konnte sich auf sie verlassen. Auf der anderen Außenposition ist unsere Leo momentan ein fester Torgarant, hellwach in der Abwehr und mutig und gefährlich im Angriff.

Nachdem die OHC Youngstars eine 3x 2 Minuten Zeitstrafe gegen Lea Thomas wegstecken musste, hieß es nun nicht die Nerven zu verlieren. Einige wunderschöne Kontertore unserer Lara wurden uns leider aus Sicht des gut amtierenden Schiedsrichtergespanns nicht gegönnt, aber WIR haben den Videobeweis :-) …...Die Mannschaft trotzte wortlos dieser Entscheidungen und der Abwehrverband zeigte nun eine sehr gute Disziplin und stand felsenfest. Alle Strafwürfe wurden von Angelina U. gnadenlos verwandelt , gute Nerven hast du Angie!

Personell gab es im OHC Lager Freud und Leid dicht nebeneinander: nachdem (Biene) Maya Tolg nach einer langen Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback feierte, musste Mitte der 2. Halbzeit Torhüterin Sophie Rüdiger (unter vielen Paraden zwei gehaltene Strafwürfe) verletzt vom Feld getragen und ins Krankenhaus gebracht werden.

Für sie kam ihre Vertretung Bettina Woike ins Spiel und machte ihre Sache super, hielt neben vielen Torwürfen ebenfalls gleich drei Strafwürfe! Schlussendlich setzte sich der OHC auch gerade wegen der mannschaftlichen Geschlossenheit deutlich mit 34:25 durch. Jede einzelne Spielerin, sei es auf dem Feld oder aber auf der Bank, brachte sich ein und gab ihr Bestes.

Als Trainerin bin ich mächtig stolz auf so eine disziplinierte Leistung meines Teams. So kann es weiter gehen und so werden wir noch sehr viel Spaß haben.

Im letzten Hinrundenspiel reist Tabellenführer Oranienburg am 9. Dezember in die Ostprignitz nach Neuruppin.

OHC: Rüdiger, Woike – Tolg, Euchler (2), T Weidenberg (8), Thomas (1), Ukrainzew (7/3),Scheer, J.Weidenberg (10), Krause (1), Raasch (1), Nürnberg (4), Rodewald

G.Raasch / K. Stempka

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