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Per Kohnagel (Mitte) tritt mit dem OHC bei seinem Ex-Verein an. Per Kohnagel (Mitte) tritt mit dem OHC bei seinem Ex-Verein an. Robert Roeske

SG Flensburg-Handewitt II - OHC (MAZ)

  • Samstag, 03 November 2018 07:13

Konzentration die Siegesformel

Der Handball-Drittligist Oranienburger HC gastiert am Sonntag beim Schlusslicht SG Flensburg-Handewitt II. Der Aufwärtstrend soll fortgesetzt werden.

So schnelllebig ist nur der Sport. Vor zwei Wochen war man sich im Lager des Handball-Drittligisten Oranienburger HC noch nicht so recht sicher, wohin der Weg gehen wird in der laufenden Spielzeit der 3. Liga Nord. Nach einem furiosen Saisonstart (drei Siege aus den ersten vier Spielen) gingen die folgenden drei Partien allesamt verloren, ein Abrutschen ins Mittelfeld der Tabelle inklusive. „Die kommenden Spiele gegen Braunschweig, Flensborg und Flensburg-Handewitt II werden zeigen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Wollen wir ins obere Tabellendrittel, dann sollten wir nun punkten“, blickte OHC-Trainer Christian Pahl am 19. Oktober voraus. Und seine Mannschaft ist gewillt, das Pendel nach oben ausschlagen zu lassen. Gegen Braunschweig und Flensborg folgten zwei Siege. Am Sonntagabend (17 Uhr) gastiert der Tabellenfünfte aus Oberhavel bei der Bundesliga-Reserve der SG Flensburg-Handewitt, die nach zwei Siegen aus neun Spielen auf dem letzten Tabellenplatz liegt.

Das sechste Auswärtsspiel der OHC-Männer ist vor allem für Rückraumspieler Per-Oke Kohnagel ein spezielles, denn die Reise in den hohen Norden Deutschlands ist für den 24-Jährigen zugleich eine Rückkehr in seine handballerische Vergangenheit. Von 2007 bis 2017 spielte Kohnagel bei der SG. „Wir wollen unseren Aufwärtstrend weiter fortsetzen und auch bei meiner alten Mannschaft gewinnen“, gibt Kohnagel die Marschroute vor. „Uns erwartet eine sehr junge Mannschaft, die nahezu jede Woche mit einer veränderten Aufstellung antritt. Wir werden aber alles raushauen und versuchen, die zwei Punkte einzufahren“, so Kohnagel auf der vereinseigenen Homepage.

Für Trainer Christian Pahl ist die Vorbereitung auf die anstehende Partie nicht einfach: „Sie sind nicht wirklich auszurechnen, haben immer wieder wechselnde Aufstellungen. Was wir aber wissen, ist, dass sie eine sehr junge Truppe aufbieten werden, die daher sehr laufintensiv spielen wird. Und sie verteidigen zumeist sehr offensiv. Da müssen wir ansetzen und die sicherlich vielen Wurfmöglichkeiten konsequent nutzen. Wichtig wird sein, voll konzentriert an die Sache heranzugehen.“ Personell kann Christian Pahl dabei auf den identischen Kader der Vorwoche zurückgreifen.

Märkische Allgemeine Zeitung, Knut Hagedorn, 03.11.2018

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  • Letzte Änderung am Montag, 05 November 2018 07:15

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