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Silvio Krause ist Assistent an der Seite von OHC-Chefcoach Christian Pahl. Er kam im Sommer 2018 aus Werder nach Oranienburg. Silvio Krause ist Assistent an der Seite von OHC-Chefcoach Christian Pahl. Er kam im Sommer 2018 aus Werder nach Oranienburg. Julius Frick

OHC - HSV Hannover (MAZ)

  • Freitag, 08 Februar 2019 19:16

Über eine sattelfeste Defensive zum nächsten Heimsieg

Handball-Drittligist Oraneinburger HC empfängt am Sonnabend den HSV Hannover in der MBS-Arena. Dabei soll vor allem die Abwehrreihe der siegbringende Schlüssel werden.

Innerhalb von nur sieben Tagen darf Handball-Drittligist Oranienburger HC erneut auf heimischer Platte antreten. Nach dem knappen 25:22-Erfolg vor Wochenfrist gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz soll nun auch gegen den Tabellennachbarn HSV Hannover (8.) ein zweifacher Punktgewinn für den Tabellensiebten aus Oberhavel her. Allerdings bedarf es dafür einer klaren Leistungssteigerung vom Team um Trainer Christian Pahl, das sieht auch dessen Co-Trainer Silvio Krause im Vorfeld der Partie so, die Sonnabend um 18.30 Uhr in der MBS-Arena beginnt.

„Hannover ist eine sehr eingespielte Truppe, die seit Jahren nahezu komplett so zusammenspielt. Daher haben sie auch ein blindes Systemverständnis entwickelt und ziehen das auch die gesamten 60 Minuten durch.“ Für die kommenden Gastgeber steht somit vor allem die Defensivarbeit im Fokus, darauf wurde auch der Schwerpunkt im Training gelegt. „Hannover ist immer in der Lage, viele Tore zu erzielen. Demnach bedarf es eines guten Zusammenspiels zwischen Torhüter und Abwehrverbund“, so Krause. Mit der Trainingsleistung zeigt er sich zufrieden: „Die Jungs haben intensiv und konzentriert gearbeitet, nun gilt es, das auch Samstag auf die Platte zu bringen.“ Gerade auf heimischem Parkett tat sich der OHC in den vergangenen Wochen und Monaten schwer. Mit vier Siegen, einem Remis und vier Niederlagen liegt man in der Heimbilanz ein wenig hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Auch die jüngste Partie gegen den Aufsteiger von der Ostsee war da trotz der zwei Zähler keine Ausnahme.

„Nach der enttäuschenden Darbietung und der daraus resultierenden klaren 25:31-Niederlage in Bernburg war das Selbstvertrauen natürlich nicht exorbitant groß. Natürlich war das gegen die HSG kein schön anzuschauendes Handballspiel, so realistisch sind wir auch. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht, aber entscheidend war erstmal, dass wir gewonnen haben“, so Krause eindeutig. Gerade bei den Heimspielen sieht das Trainerteam Steigerungspotenzial, was allerdings auch ein wenig hemmend sein kann, wie Krause durchblicken lässt: „Unser internes Ziel ist es natürlich, so viel Heimspiele wie möglich zu gewinnen. Vielleicht ist dadurch dann auch der Druck ab und an etwas zu hoch, man will der voll besetzten Halle ja auch einen Sieg mit auf den Heimweg geben. Aber daran arbeiten wir.“

Auch Sonnabend erwarten die OHC-Verantwortlichen wieder eine proppevolle MBS-Arena, die als Rückhalt für die eigene Mannschaft dienen soll. Wie schon gegen die HSG Ostsee wird es auch gegen HSV Hannover den neu installierten Familienblock geben, den die Firma IDL gestiftet hat. Das Hinspiel am 29. September 2018 in der niedersächsischen Landeshauptstadt gewann der Oranienburger HC mit 31:29. Wenn es nach Krause und Co. geht, darf dieser Erfolg heute gerne wiederholt werden.

Märkische Allgemeine Zeitung, Knut Hagedorn, 08.02.2019

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