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OHC IIw Saisonrückblick

  • Sonntag, 29 April 2018 12:31

Es ging noch um Bronze

Die zweite Frauenmannschaft des OHC spielte die Saison 2017/18 erneut in der Kreisliga des Spielbezirk B. Man traf auf alte Bekannte, regelmäßige Wegbegleiter aber auch auf neue, unbekannte Gegner.

Das Team startete personell nicht so schlecht besetzt und stockte im Laufe der Saison sogar mit neuen Spielerinnen auf. Nichtsdestotrotz bedurfte es doch ab und an, meist aus beruflichen Gründen, der Unterstützung aus der A-Jugend und der ersten Frauenmannschaft, weshalb man vereinsintern behaupten kann, dass der Frauenbereich noch mehr zusammen gewachsen ist.

Die ersten Spieltage liefen recht gut an. Man gewann zwei Mal gegen den FK Hansa Wittstock 1919 und vom SV Stahl Finow nahm man, leider unglücklich, nur einen Punkt mit nach Hause. Die erste Niederlage traf das Team beim Spiel gegen den SSV PCK 90 Schwedt, gegen den man im Rückspiel zuhause erneut mit 21:16 verlor. Im Spiel beim PHC Wittenberge erkämpfte man sich einen Punkt bei einem Spielstand von 22:22, bevor man mit dem Sieg über den Handball Club Pritzwalk in Pritzwalk mit 19:30 gefestigt aus dem Spiel ging. Im darauffolgenden Derby auswärts gegen die TSG Liebenwalde war ein Sieg Pflicht, welcher voller Emotionen mit einem 19:20 eingefahren wurde. Schade war es sodann, dass im vierten Jahr gegen den SV Stahl Finow die erste Niederlage, eine Heimniederlage (18:20), folgte. Gegen Pritzwalk gewannen die Damen, wenn auch wie so oft mit Startschwierigkeiten, zuhause erneut deutlich mit 29:16, bevor man selber sehr deutlich mit 16:30 in Bernau unterging; der HSV Bernauer Bären gewann vor allem aufgrund seines schnellen Umschaltspiels. Beim Heimspiel gegen Wittenberge holte man sich wieder Selbstvertrauen und gewann mit 25:18. Überraschend positiv lief dann nach anfänglichen Schwierigkeiten das Spiel gegen den Spitzenreiter SV Union Neuruppin. Man holte nach einem 0:6 Rückstand auf und führte in der zweiten Halbzeit bis zur 50. Minute, doch dann scheiterte es wohl an der Ausdauer und manch fehlender Abgeklärtheit, sodass man mit 22:25 verlor. Das Rückspiel nur kurz danach wollte man wieder mithalten. Jedoch lief es beim OHC insgesamt nicht gut und die Damen verloren leider sehr deutlich mit 31:15, weshalb Neuruppin bereits am 14.04.2018 abschlie-ßend als Tabellenerster und somit Aufsteiger in die Verbandsliga feststand. Das darauffolgen-de zweite Aufeinandertreffen mit der TSG Liebenwalde verlief abermals hart umkämpft, aber die Mannschaft wollte die Punkte zuhause behalten, was mit 22:21 knapp gelang.

Als man sich dann endgültig vor Augen führte, dass man am 28.04.2018 noch den dritten Tabellenplatz beim letzten Heimspiel gegen die Bernauer Bären packen könnte, bündelte der weibliche Bereich des OHC alle verfügbaren Kräfte; die eigentliche Mannschaft musste aus-gerechnet jetzt deutlich aus beruflichen und gesundheitlichen sowie privaten Gründen mehrere Ausfälle notieren. Man hatte sich dennoch gut vorbereitet und das Spiel lief gut an. Keine Mannschaft konnte sich in der ersten Hälfte absetzen; zur Pause stand es 12:12. Da es wohl nie ohne ein Tief bei den Damen des OHC geht, lag man in der zweiten Halbzeit lange über die Stationen 14:18, 15:20 und 18:22 zurück, bevor man sich zunächst auf 21:23 wieder heran kämpfte. Plötzlich stand es jedoch dann ca. 10 Minuten vorm Schluss 22:28. Dennoch wurde nicht aufgegeben und man schaffte in der 60. Minute den Ausgleich zum 28:28. Leider war man nicht schlau genug, das Bernauer Tor in den letzten fünf Sekunden zum Sieg mit 28:29 zu verhindern.
Somit ging die Bronzemedaille nunmehr an Bernau und der OHC ist aufgrund der eigenen Tordifferenz von 0 dann doch sogar nur Fünfter nach dem punktgleichen SV Stahl Finow (+5) geworden.

Da dies das Minimalziel der zweiten Frauenmannschaft war, kann man bei den engen Punkte-ständen auf den Plätzen 3 - 5 der Staffel trotzdem zufrieden sein, unter anderem weil man sich intern erneut neu einspielen musste.

ursprüngliche Mannschaft des OHC:
Saskia Hummelmeier, Linda Stanke, P. Chantal Hirsch, Nicole Krüger, Andrea Eberlein, Svenja Schmidt, Evelin Sander, Stefanie Griese, Julia Sykura, Susann Griese, Pauline Hikel, Sophia Hinke, Claudia Stoldt, Jessica Haß, Sabrina Kiesel

Unterstützt von:
Ulrike Schmidt, Christine Schemainda, Emely Gottschalk, Alicia Fritz, Katharina Lambeck, Joanna Beutler, Sophia Güll, Anna Petrzika, Isabell Ulrich (zum Ende der A-Jugend-Spielzeit in den festen Kader aufgerückt), Tyra Daubitz, Nicole Mittmann, Angelina (wB-Jugend) und Lena Ukrainzew, Bonita Thomas, Jennifer Janke

Reni Piontek

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