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OHC II - SSV Falkensee 33:15 (16:9)

  • Sonntag, 09 Dezember 2018 10:28

Kampfansage des Gegners standgehalten

Ein solch körperlich intensives Spiel, wie es sich vergangenen Sonntag in der MBS Arena abspielte, gab es schon lange nicht mehr. Die Gäste vom SSV Falkensee hatten sich über einen Facebook-Post schon angekündigt, mit seinem durchschnittlich 21 Jahre jungen Team auch gegen den Tabellenführer Oranienburger HC II Punkte mitnehmen zu wollen.

Dieses Ziel wurde dann auch kämpferisch verfolgt, was sich anhand der acht Zeitstrafen und einer roten Karte nachvollziehen lässt. Die ersten 11 Minuten verwarnten die Unparteiischen insgesamt 6mal, darunter auch Julius Schütz aus Falkensee, der besonders im Fokus stand, da er die Nummer 2 der Torschützenliste ist. Die Oranienburger konnten sich in den ersten 10 Minuten mit einer 5:2 in Führung bringen, die jedoch permanent von Herrn Schütz angegriffen wurde. So kam es zu einem Zwischenstand von 7:7 nach einem verwandelten 7m.

Daraufhin nahm Silvio Krause eine Auszeit und wechselte Carl Lautenschläger ein, der sofort ein Tor erzielen konnte. Im Folgenden trafen Michael Schulz, Hüseyin Öksuz und erneut Lautenschläger zum 11:8. Nun begann das Spiel deutlich an Körperlichkeit zuzunehmen. Die Oranienburger Abwehr ackerte pflichtbewusst und hart. Die gestiegene Härte bestraften die Schiedsrichter bei Öksuz und Schütz mit 2min. Unser Team konnte diesen Verlust gut kompensieren, während es sich für die Gäste deutlich schwieriger darstellte. So setzte sich unser Team trotz Timeout der Gäste und Verwarnung gegen unseren Trainer mit 16:8 ab.

Mit viel Kampfbereitschaft versuchten die Falkenseer wieder ins Spiel zurück zu finden, doch zwei Zeitstrafen gegen Schütz und Jander zogen ihnen dann einen Strich durch die Rechnung. So kam es in der 37. Minute dazu, dass sich Carl Lautenschläger am Kreis einen regelrechten Schlag auf den linken Kiefer zuzog. Seitens der Unparteiischen wurde diese Aktion mit der roten Karte für den torgefährlichsten Spieler Falkensees geahndet.

Ab dieser Minute zeigten nun Öksuz und Schulz ihre Qualitäten und verwandelten Wurf um Wurf. Erstgenannter kam auf neun und zweiterer auf sieben Tore im Spiel. Zudem erzielten unsere Kreisläufer Stephan Kleinert, Carl Lautenschläger und Marc Sabrautzki insgesamt acht Tore. Ab der 42. Minute begann auch Mike Schröder eine Welle zu machen und netzte insgesamt fünf Bälle ein, beginnend mit dem 22:11. Beeindruckend blieb die Konsequenz mit der unsere zweiten Männer das Spiel zu Ende brachten. Durchweg disziplinierte Abwehrarbeit, zuverlässige Torhüter und Variabilität im Abschluss. Am Ende stand ein 33:15 auf der Anzeigetafel.

Fazit des Spiels: Trotz einer holprigen Anfangsphase etablierte die Mannschaft ihr Spiel. Sie war der körperlichen Härte des Gegners mehr als gewachsen, indem immer wieder neue talentierte Spieler von der Bank kamen, die verhinderten, dass die Oranienburger ins Hintertreffen geraten konnten. Die Abwehr bleibt das Prunkstück des OHCs. In der Offensive gewinnt man Schlachten, aber in der Verteidigung den Krieg. In diesem Sinne muss man vorne auch mal einen einstecken können, um insgesamt zu siegen.

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  • Letzte Änderung am Montag, 17 Dezember 2018 10:35

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